Die Braugold-Brauerei

Unlesbarkeit ist sicher glamouröser als Bier, der alte Minimalkonsens unter den Rauschmitteln. Industriebrachen hingegen sind glamourös und verwegen und entziehen sich oft genug der zu leichten Lesbarkeit. Wie die der Braugold-Brauerei. Seit 1888 wurde in den hiesigen Katakomben Erfurter Bier gebraut, gelagert und vertrieben, auch wenn das Warenzeichen „Braugold“ erst ab 1956 Einzug in den damals volkseigenen Vertrieb fand. Die Brauerei wechselte nach 1990 mehrmals den Besitzer, bis 2010 die Bierherstellung in Erfurt eingestellt wurde. Das traditionsreiche Erfurter Braugold gärt seitdem in Braunschweig. Und in der Brauerei findet nach der Ausstellung des Fön-Preises erneut ein Kulturereignis seine Heimat: Bis zum gänzlichen Rückbau des Gebäudes und dem Bau eines neuen Wohn- und Kulturkomplexes durch das Gemeinnützige Siedlungswerk (GSW) Frankfurt am Main darf sich das Festival der Unlesbarkeit in Teilen des Gebäudes zu Gast fühlen.

Wir danken dem GSW herzlich dafür!

Anfahrt

brauerei

Schillerstraße 7 / 99096 Erfurt

Die Brauerei ist ab dem Hauptbahnhof in ca. 7 Minuten oder von der Innenstadt in ca. 15 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Ansonsten mit den Linien 6 (Richtung Steigerstraße) oder 1 (Richtung Thüringenhalle) bis zur Haltestelle: Kaffeetrichter. Wieder zurück Richtung Bahnhof laufen, das Gelände befindet sich rechter Hand.

Parken

Ein Teil des Hofes wird an dem Wochenende als Parkplatz nutzbar sein. Ansonsten sind die Straßen um die Brauerei zu erkunden oder ausweichend P+R an der Thüringenhalle. Mit der Linie 1 sind es dann wieder 2 Stationen bis zum Kaffeetrichter.

 

 

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